Agrapolitik Bildungspolitik Bürokratieabbau Energie und Klimaschutz Gesundheitspolitik Haushalt Jugendpolitik Kommunale Finanzen Kommunen Senioren Soziales Umwelt



Agrapolitik

Bauern den Rücken stärken, um Qualität und Wertschöpfung in der Region zu halten.

Eine gute Infrastruktur sowie eine gesunde Land- und Forstwirtschaft sind Grundvoraussetzungen für einen lebensfähigen und lebenswerten ländlichen Raum. Die Land- und Forstwirtschaft stellt nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen Nahrungsmitteln sicher, sondern erfüllt vielmehr unersetzbare wirtschaftliche, soziale und umweltbezogene Funktionen. Die Berücksichtigung von sozialen, Umwelt- und Tierschutzstandards ist Grundvoraussetzung für jedes landwirtschaftliche Handeln.

Absatz regionaler Produkte vorantreiben, neue Perspektiven erarbeiten

Eine flächendeckende und bäuerlich strukturierte Landwirtschaft zu erhalten und zu stärken, ist das Ziel der FREIE WÄHLER Region Hannover. Hochwertige Lebensmittel erfordern faire Agrarpreise. Planungssicherheiten müssen geschaffen und Perspektiven für die bäuerliche Landwirtschaft in ihrer vielfältigen Struktur erarbeitet werden. Um die Wertschöpfung in der Region zu halten und zu verbessern, ist der Absatz heimischer Qualitätsprodukte zu fördern.

Mit Landwirten kooperieren und die Forschung unterstützen

Im Umwelt- und Naturschutz setzen die FREIEN WÄHLER auf die Kooperation mit den Landwirten anstatt auf überbordende ordnungspolitische Vorgaben und ausufernde gesetzliche Regelungen. Unter stabilen Rahmenbedingungen muss unternehmerisches, freies Handeln gewährleistet sein. Um Umwelt- und Klimaziele zu erreichen, sind effiziente Technologien und angewandte Forschung zu fördern. Im Bereich "Erneuerbare Energien" spielt die angemessene staatliche Förderung eine entscheidende Rolle.

Markt neu ordnen, um schneller zu reagieren

Optimierte Vermarktungsstrukturen stärken die Bauern innerhalb der Wertschöpfungskette. Bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) müssen Marktordnungselemente gezielt weiterentwickelt und dort eingesetzt werden, wo Angebot und Nachfrage in Einklang zu bringen sind. Um auf Marktverwerfungen - wie etwa derzeit in den Bereichen Schweine, Hühner und Milch - schnell reagieren zu können, müssen die Marktordnungselemente schnell und flexibel einsetzbar sein.

Nein zu geklonten Tieren und Grüner Gentechnik

Um Patente auf Tiere und Pflanzen zu unterbinden, ist die EU-Biopatentrichtlinie anzupassen. Die genetische Artenvielfalt ist notwendig, um künftige Herausforderungen wie Klimawandel oder Ernährungssicherung meistern zu können. Die FREIEN WÄHLER lehnen das Klonen, die Vermarktung von Klontieren sowie den Einsatz Grüner Gentechnik entschieden ab.

Benachteiligte Regionen stärken, Verbraucher besser informieren

Die FREIEN WÄHLER fordern eine "Renationalisierung" gewisser Bereiche der Gemeinsamen Agrarpolitik, um die Auswüchse bei Verordnungen und Auflagen einzudämmen. Gleichzeitig soll der Ausbau der so genannten "Zweiten Säule" den regionalen Einfluss auf die Ausgestaltung der Agrarpolitik stärken. Mit Blick auf künftige Herausforderungen müssen vor allem die benachteiligten Gebiete unterstützt werden. Für die Akzeptanz der neuen Förderperiode ab 2014 wird eine umfassendere Verbraucherinformation vorausgesetzt.

Kooperation zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder

Politisches Ziel der FREIEN WÄHLER im Bereich der Waldwirtschaft ist, weitere Anreize zu schaffen, um die Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und vor zerstörerischen Eingriffen zu schützen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Waldbesitzern, Jägern und Förstern vor Ort.



Bildungspolitik

Kleinere Klassen, autonomere Schulen: Damit Kinder leichter fürs Leben lernen

Bildung ist mehr als die bloße Vermittlung von Wissen: Zu guter Bildung gehört, das Mit- und Nachdenken zu fordern und zu fördern sowie Kinder zu befähigen, ihr Wissen und ihre Gedanken mit anderen auszutauschen. Bildung soll Kinder zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten heranreifen lassen, ihnen die Werte unseres Gemeinwesens vermitteln und sie auf das Leben in der Gesellschaft vorbereiten. So lernen sie, gerne Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Vernetzung von Unterricht und Betreuung

Eine gute Bildungspolitik soll sich am Wohl des Kindes orientieren, das Kind fördern und fordern, ohne aber es zu überfordern. Jedem Kind stehen gleiche Chancen zu - egal, aus welcher sozialen Schicht es stammt. Bildung muss in das Leben vor Ort eingebettet sein. Die Politik sollte deshalb ein durchdachtes Gesamtkonzept für Bildung vor, in, neben und nach der Schule bieten.

Nachhaltigkeit statt "Häppchenwissen"

Die FREIEN WÄHLER fordern eine höhere Qualität des Unterrichts bei gut ausgebildeten und hoch motivierten Lehrern. Wissen soll nachhaltig vermittelt werden, die Schüler aufs Leben und nicht nur auf die nächste Prüfung vorbereiten. Dies setzt voraus, dass die aktuellen Lehrpläne entsprechend "entrümpelt" werden. Kleine Klassen, großer Erfolg.

Bürokratie reduzieren, Kommunikation ausbauen

So viel Zentralismus wie nötig - so viel Freiheit wie möglich: Die FREIEN WÄHLER fordern mehr Autonomie für die einzelnen Schulen. Weniger Bürokratie würde den Bildungsbetrieb wieder auf Vordermann bringen.

Schulen für Schüler schaffen, Eltern miteinbeziehen

Schulen sind den Erfordernissen der Kinder und Jugendlichen anzupassen - z. B. was Schulhausgestaltung und Unterrichtsbeginn anbelangt. Die Eltern sollen am Schulalltag ihrer Kinder teilhaben. Dieses Engagement zum Wohle des Nachwuchses ist bei Bedarf auch einzufordern.

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Bürokratieabbau



Ein Ausgleich zwischen Regeln und Entscheidungsfreiheiten

Soziales Miteinander braucht Regeln. Sie spiegeln den Grundkonsens der Gesellschaft wider und gelten als gesetzliche Normen für alle. Jedoch soll der Staat nach Auffassung der FREIEN WÄHLER nur dann steuernd und regulierend eingreifen, wenn es für das Gemeinwohl notwendig ist. Vielmehr wird die Eigenverantwortung der Bürger in den Mittelpunkt gerückt.

Gesetzgebung – bürgernah und alltagstauglich

Sinnvolle Normen, eine effiziente Verwaltung und leicht verständliche Regelwerke gestalten das Leben einfacher, sind für Bürger, für die Wirtschaft und auf allen staatlichen Ebenen von Vorteil. "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen." Die FREIEN WÄHLER fordern zugleich die konsequente Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips. Denn: Über Regeln und Normen soll so nah wie möglich am Bürger entschieden werden und so selten wie nötig zentral von oben. Der Staat kann und muss nicht alles regeln.

Klare Leitlinien statt Detailregelungen

Die FREIEN WÄHLER setzen auf Eigenverantwortung und mehr Gestaltungsspielraum jedes Einzelnen. Das bedarf klarer Leitlinien im gesellschaftlichen Miteinander anstatt überbordender Detailregelungen. Weniger Vorschriften, weniger Kontrolle! Dafür aber mehr Freiheiten, um in Einzelfällen passgenaue Entscheidungen zu treffen. Vor diesem Hintergrund hinterfragen die FREIEN WÄHLER die Notwendigkeit neuer Regelungen und überprüfen bestehende Regelwerke auf ihre Sinnhaftigkeit.

Mehr Freiheit für den Mittelstand

Die bayerische Wirtschaft - und insbesondere der Mittelstand - kann Großartiges leisten. Aber nur das bewusste Zurücknehmen bürokratischer Vorschriften fördert Motivation, Engagement und Unternehmergeist und entfesselt wirtschaftliches Potenzial. Die FREIEN WÄHLER wollen die mittelständisch geprägte Wirtschaft befreien: von staatlichen Bevormundungen und hohen Bürokratiekosten. Gerade kleine Unternehmen sollen nicht durch bürokratische Regelungen an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gebracht und so in ihrer Wettbewerbsfähigkeit eingeschränkt werden.

Staatsquote zur Sicherung des Gemeinwohls

Wenn sich die Staatsverwaltung auf ihre Kernkompetenz konzentrieren kann, ist sie besonders effizient. Die FREIEN WÄHLER fordern eine angemessene Staatsquote. Dabei soll der Staat die Daseinsvorsorge gewährleisten.

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Energie und Klimaschutz

Autark durch erneuerbare Energien bei gleichzeitigem Verzicht auf die Atomkraft

Energieversorgung und Klimaschutz sind zwei zukunftsträchtige Themen, die die Bürger mit zunehmender Sensibilität verfolgen. Eine regionale, effiziente Versorgung durch erneuerbare Energien sowie nachhaltige Klimaschutzmaßnahmen sind den FREIEN WÄHLERN ein besonderes Anliegen.

Erneuerbare Energien: Jobmotor der Zukunft

Die Diskussion um die Zukunft der Atomkraftwerke, steigende Energiepreise sowie die Energieerzeugung aus fossilen Rohstoffen rücken die Themen "Energieversorgung" und "Klimaschutz" mehr und mehr in den Fokus tagesaktueller Ereignisse. Gerade in Zeiten knapper Kassen und finanzieller Unterversorgung vieler Gemeinden sehen die FREIEN WÄHLER die erneuerbaren Energien als nachhaltigen Entwicklungsbeschleuniger und Jobmotor der Zukunft. Ziel ist, mittelfristig bis 2030 durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien 100 Prozent des gesamten Strombedarfs zu decken. Langfristig, jedoch bis 2050, sind auch Wärme und Verkehr zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien sowie Maßnahmen zur Energieeffizienz und -einsparung abzudecken. Dazu muss die Forschung ambitioniert unterstützt werden. Denn: Nur wer von Energieimporten und damit steigenden Preisen unabhängig ist, kann sich der regionalen Versorgungssicherheit und Preisstabilität sicher sein.

Zusatzeinnahmen durch lokale Wertschöpfung

"Das Geld des Dorfes dem Dorfe": Eine lokale Wertschöpfung durch Installation, Betrieb und Wartung regenerativer Kraftwerke garantiert dem Bürger, dem Handwerk, der Landwirtschaft und letztlich den Kommunen zusätzliche Einnahmen durch Beschäftigung bzw. Steuern. Zur Umsetzung dieser Ziele ist die Politik gefordert: Sie muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen und langfristig Planungssicherheit gewährleisten. Genossenschaftsmodelle in der Energieerzeugung sind zu stärken - zum Wohle des Bürgers, der im Mittelpunkt jeder politischen Betrachtungsweise stehen soll.

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Gesundheitspolitik

Eigenverantwortung und Solidarität: Die „Soziale Gesundheitsversicherung“

Alle Menschen haben das gleiche Recht auf Gesundheit! Deshalb ist die medizinische Versorgung aller Bürger sicherzustellen – wohnort- und patientennah. Gewährleisten kann dies nur ein solidarisches, transparentes und unbürokratisches Gesundheitssystem, das auf die Eigenverantwortung der Menschen setzt und die Prävention an vorderste Stelle rückt.

Medizinische Grundversorgung in Gefahr

Nach Überzeugung der FREIEN WÄHLER ist das aktuelle Gesundheitssystem immer weniger in der Lage, die wohnort- und patientennahe Gesundheitsversorgung sicherzustellen, die medizinische Versorgung – gerade in ländlichen Regionen – aufrechtzuerhalten und die Versorgungsqualität zu gewährleisten. In Anbetracht einer immer älter werdenden Gesellschaft muss das Krankenversicherungssystem neu strukturiert werden: Entgegen der bisherigen Ausrichtung auf die Behandlung bereits eingetretener Krankheiten fordern FREIEN WÄHLER ein Gesundheitswesen in dem Vorbeugung die größte Rolle spielt.

Ärzte von Bürokratie entlasten, Patienten sozial gerecht versichern

Gerade auch die Dualität von gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen hat dazu geführt, dass die Beiträge stetig steigen, der Leistungsumfang der Kassen jedoch abnimmt. Zugleich sind die Ärzte mit nahezu unüberschaubaren bürokratischen Vorgaben konfrontiert. Die FREIEN WÄHLER fordern ein neues Gesundheitssystem, das den sozialen Ausgleich sicherstellt und die bewährten Regelungen der privaten Krankenversicherungen in ein Gesamtsystem aufnimmt: die „Soziale Gesundheitsversicherung“.

Die Soziale Gesundheitsversicherung der FREIEN WÄHLER

Die FREIEN WÄHLER wollen ein soziales und solide finanziertes Krankenversicherungssystem, in das alle Bürger ihrem jeweiligen Einkommen entsprechend einzahlen. Im Gegenzug erhalten die Bürger daraus alle medizinisch erforderlichen Leistungen. Die Versicherung gewährleistet eine hochwertige medizinische Versorgung, die jederzeit dem aktuellen Stand der Wissenschaft entspricht. Das System soll in seiner Struktur transparent gestaltet und von überflüssiger Bürokratie befreit sein. Es widmet sich künftig intensiver den Bedürfnissen der Versicherten, der Leistungserbringer sowie der Versicherungen. Die Ärzte werden von Bürokratie spürbar entlastet und leistungsgerecht honoriert – und können sich wieder mehr Zeit für ihre Patienten nehmen. Die FREIEN WÄHLER heben die Trennung zwischen gesetzlichen und privaten Versicherungen auf. Bestehende Versicherungen werden beibehalten. Das neue System eröffnet einen fairen Wettbewerb zwischen allen Anbietern.
Ein spezielles Anliegen der FREIEN WÄHLER ist, dass Medizinische Versorgungszentren (MVZ) künftig zu mindestens 80 Prozent in der Verantwortung der Ärzte und Kommunen liegen.

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Haushalt

Verantwortung für die Generationen der Zukunft

Nachhaltig haushalten - das ist das zentrale Ziel der FREIE WÄHLER. Um künftige Generationen nicht weiter zu belasten, ist der Staatshaushalt ohne Nettoneuverschuldung auszugleichen. Dem Engagement der FREIEN WÄHLER in verantwortungsvoller Haushaltspolitik wird die im Grundgesetz neu verankerte Schuldenbremse gerecht.

Mit Spielraum durch die Rezession

Freilich: Einem Haushalt sind Spielräume zu gewähren, damit der Staat in einer Rezession noch handeln kann. Aber: Diese Handlungsspielräume müssen in wirtschaftlich guten Zeiten geschaffen werden. Über den Konjunkturverlauf sind keine zusätzlichen Schulden zu machen!

Sorgsamer Umgang mit Steuergeldern

Maßgabe der Politik muss sein, mit dem Geld des Steuerzahlers sorgsam umzugehen. Der Einsatz staatlicher Mittel sollte effizient sein und sich auf notwendige Aufgaben beschränken. Dazu gehört, die Leistungsfähigkeit der Kommunen sicherzustellen.

Demografische Entwicklung fordert solides Handeln

Eine solide Haushaltspolitik ist von entscheidender Bedeutung - gerade in einer schrumpfenden Gesellschaft. Die FREIEN WÄHLER stellen sich der Verantwortung: Die Schuldenberge der Vergangenheit dürfen nachfolgende Generationen nicht erdrücken. Der Staat muss handlungsfähig bleiben, damit er auch in Krisenzeiten noch reagieren kann.

Vertrauen der Bürger und Unternehmen sichern

Das Vertrauen der Bürger in die Demokratie und der Unternehmer in die Zukunftsfähigkeit der Volkswirtschaft gilt es zu sichern. Neben neuen Wegen in der Bildungspolitik, einer Optimierung der Infrastruktur und dem Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen bildet eine solide Haushaltspolitik das Zentrum nachhaltigen Handelns. Sie ist das Fundament für eine vertrauenswürdige Politik, die künftigen Generationen gerecht wird.

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Jugendpolitik

Junge Menschen fordern und fördern - und die Zukunft Bayerns damit sicherstellen

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Sie bedürfen der besonderen Aufmerksamkeit und des Schutzes von Politik und Gesellschaft. Die FREIEN WÄHLER sehen die Jugendpolitik an der Schnittstelle zu unterschiedlichen Themenfeldern. Die Bereiche Bildung und Ausbildung, Gesundheit und Jugendschutz, Medien und Kultur sowie außerschulische Betreuungs- und Fürsorgeleitungen werden dabei in besonderem Maß berührt.

Junge Menschen an Politik und Gesellschaft verantwortungsvoll beteiligen

Die FREIEN WÄHLER wollen jungen Menschen ein Umfeld schaffen, in dem sie sich zu selbstbewussten und selbstständigen Bürgern entwickeln können und bereit sind, gesellschaftliche Verantwortung mit Selbstverständnis zu übernehmen. Diese zukunftsorientierte Beteiligungspolitik erfordert die Ausarbeitung eines neuen Kinder- und Jugendprogramms. Hierfür sind Kommunikation, respektvoller Austausch und Kooperation mit der Jugend vonnöten.

Mit Prävention vor falschem Umgang mit Medien und Gesundheit schützen

Darüber hinaus ist der Kinder- und Jugendschutz zu verstärken - besonders, was Gesundheit und Medien anbelangt: Dazu forcieren die FREIEN WÄHLER den Ausbau der Sucht- und Gewaltprävention und fordern Programme, die altersgerechte Anwendungen von Internet und Medien vermitteln. Ziel der intensivierten Präventionsarbeit ist das Erlernen des vernünftigen, sachgerechten, letztlich erwachsenen Umgangs mit den Möglichkeiten und Herausforderungen unserer Gesellschaft.

Arbeit der Jugendorganisationen stärken und weiter ausbauen

Zudem: Die FREIEN WÄHLER strengen den Ausbau von Jugendhilfe und wertorientierter Jugendarbeit an. Jugendorganisationen und freie Träger verfügen über große Kompetenz im Umgang mit jungen Menschen und müssen daher finanziell bedarfsgerecht ausgestattet werden. Mit dem Ziel, Jugendlichen den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern, sollen Jugendorganisationen die Vernetzung in diesem Bereich noch weiter vorantreiben.

Interesse für Vereine und Ehrenamt wecken

Auch Vereinsmitgliedschaften sowie bürgerliches, ehrenamtliches Engagement gilt es von Kindesbeinen an zu fördern. Vor allem Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien soll der Zugang zu einer sinnvollen wie pädagogisch hochwertigen Jugend- und Vereinsarbeit gewährt werden.

Freiwilliges Politisches Jahr ergänzt Angebot zu Bildung und Sozialisation

Als ergänzendes Angebot zum Ehrenamt sowie zum Freiwilligen Sozialen bzw. Ökologischen Jahr streben die FREIEN WÄHLER ein "Freiwilliges Politisches Jahr" an. Dessen Ziel ist die umfassende politische Bildung und Sozialisation der Jugend.

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Kommunale Finanzen

Verantwortungsvolle Politik verlangt nach ausreichend Geld und gerechter Verteilung

Die Region Hannover braucht schlagkräftige und leistungsfähige Kommunen. Dazu müssen diese ausreichend mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden. Nur dann können die Kommunen Politik eigenverantwortlich gestalten.

Zusatzausgaben der Kommunen angemessen ersetzen

Die strenge Umsetzung des Konnexitätsprinzips auf allen staatlichen Ebenen spielt hierbei eine zentrale Rolle: Politik verantwortlich gestalten kann nur, wer Mittel für die Umsetzung dieser Politik zur Verfügung hat. Bund und Länder dürfen keine Normen setzen, die die Kommunen zu höheren Ausgaben zwingen, diese Zusatzausgaben jedoch nicht angemessen ersetzen.

Mehr Spielraum durch Steuereinnahmen

Zudem: Um sich durch Einnahmen Freiräume schaffen zu können, brauchen die Gemeinden auch künftig die Möglichkeit, Steuern zu erheben - insbesondere die Gewerbesteuer! Finanzielle Mittel aus Steuerverbünden, etwa die Einkommensteuerbeteiligung, müssen den Gemeinden ebenso erhalten bleiben wie die Mittel aus dem Finanzausgleich. Für die Übernahme von Sozialkosten durch den Bund gilt dasselbe: Sie muss zusätzlich zu den jetzigen Mitteln und nicht durch Umschichtung erfolgen.

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Kommunen

Für Regionalität und Subsidiarität: Ein Plädoyer für die Selbstverwaltung

Unsere Kommunen sollen wesentlich mehr Entscheidungen tatsächlich selbstständig treffen können. Daher brauchen unsere Kommunen größere Handlungsspielräume - vor allem in der Finanz-, Verwaltungs- und Planungshoheit. Gerade unsere Gemeinden und Städte sind mit ihrer Politik näher am Bürger - und für diesen so direkt erlebbar.

Mehr Eigenverantwortung, mehr finanzielle Mittel

Von einengenden, bevormundenden und bürokratischen Vorgaben befreit, sollen die Kommunen gemäß dem Subsidiaritätsprinzip selbstständig handeln können. Um diese Eigenverantwortung zu gewährleisten, sind ausreichend finanzielle Mittel sicherzustellen - sowohl für die Gemeinden und Städte als auch für die Landkreise und Bezirke. Denn: Nur leistungsfähige Kommunen bringen die Region Hannover voran!

Politik am Bürger: dezentral und interkommunal

Die FREIEN WÄHLER stehen zur regionalen Kompetenz der Kommunen: Politik soll dezentral vor Ort geschehen - und den Bürger dort abholen. Kernaufgabe der Kommunen muss die Daseinsvorsorge bleiben. Hier kommt der interkommunalen Zusammenarbeit eine große Rolle zu.

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Senioren

Für die Generation 65+: Mehrgenerationen-Strategie statt überholter Altenhilfepolitik

Senioren nicht einfach als „altes Eisen“ abstempeln, sondern Bürger über 65 Jahre aktiv und produktiv in die Gesellschaft einbinden: Das haben sich die FREIEN WÄHLER zum Ziel gesetzt. Ihre Seniorenpolitik formt neue Rollenbilder, die auf die körperliche, geistige und seelische Leistungskraft der Älteren bauen. Dazu streben die FREIEN WÄHLER das faire Miteinander von Jung und Alt an. Diese Kombination wird Probleme lösen, die der demografische Wandel unweigerlich mit sich bringt.

Senioren aktiv einbinden, Betreuung wohnortnah gestalten

Die älteren Bürger wertzuschätzen und deren Potenziale anzuerkennen, ist den FREIEN WÄHLERN wichtig. Gerade zur Stärkung des ehrenamtlichen, sozialen und kommunalen Engagements sind Erfahrung und Tatkraft der Generation 65+ von hohem Nutzen. Ferner können durch mehr Mitmenschlichkeit, Kreativität und Entbürokratisierung Pflegekosten eingespart werden. Hierzu soll der Staat die Betreuung pflegebedürftiger älterer Menschen wohnortnah sicherstellen.


„Eigenheim statt Pflegeheim“: Grundsatz der Mehrgenerationenpolitik

Die bisher praktizierte Altenhilfepolitik sehen die FREIEN WÄHLER als überholt an. Stattdessen bevorzugen sie eine Mehrgenerationenpolitik, die den Gedanken der Teilhabe ins Zentrum rückt: Damit „Eigenheim statt Pflegeheim“ als Grundsatz gelten kann, sind generationsübergreifende Wohnformen und Betreuungsnetzwerke auszubauen. Die mobilen und fitten Senioren dagegen müssen vom Staat, von Arbeitgebern und sozialen Netzwerken noch viel mehr eingebunden werden. Denn: Ihre Potenziale für die Gesellschaft sind groß, ihre Perspektiven vielfältig.


Offensive für Pflegekräfte und integrierte Sozialplanung auf dem Lande

Für die kommenden Jahre ist absehbar, dass die Zahl der Demenzkranken drastisch steigt. Daher benötigen wir eine Offensive für Pflegekräfte. Ferner vermag eine integrierte Sozialplanung in ländlichen Regionen dem drohenden Bevölkerungsrückgang entgegenzutreten.

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Soziales

Eigenverantwortung und Solidarität - gemeinsam leben in einer sozialen Gesellschaft

Familien sind das Rückgrat unserer Gesellschaft, sie gilt es zu stärken. Politik und Wirtschaft müssen Rahmenbedingungen schaffen, um die Familien finanziell zu entlasten. Die FREIEN WÄHLER stehen für ein solidarisches Miteinander von Jung und Alt - und fördern damit den Dialog zwischen den Generationen. Ein weiteres wichtiges Ziel der FREIE WÄHLER-Sozialpolitik ist die Inklusion behinderter Menschen und der Bürger mit Migrationshintergrund.

Gleiche Chancen für alle Kinder

Alle Kinder sollen mit den gleichen Chancen ins Schulleben starten können. Das setzt ein gut ausgebautes, kostenfreies Kinderbetreuungs- und Bildungssystem voraus, das den Schwerpunkt auf eine frühkindliche Bildung legt.

Verbesserte Pflege für die alternde Gesellschaft

Unsere Gesellschaft wird älter! Der steigende Bedarf an Pflegepersonal, verbunden mit erhöhten Pflegeleistungen, stellt uns vor eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Die Qualität umfassender und individueller Pflege ist sicherzustellen - gerade vor dem Hintergrund finanziell begrenzter Mittel.

Mehr Geld durch Arbeit als durch staatliche Hilfen

Vollzeitbeschäftigung muss ausreichen, um den eigenen Lebensunterhalt angemessen bestreiten zu können. Wer Vollzeit arbeitet, muss so viel verdienen, dass er keine staatliche Hilfe benötigt. Eine faire Entlohnung sorgt für die notwendigen Leistungsanreize. Mehr Geld durch Arbeit als vom Sozialstaat!
Arm und Reich nicht noch weiter auseinanderdriften zu lassen, das ist das Ziel der FREIE WÄHLER-Sozialpolitik. Schließlich sollen in unserer Solidargesellschaft alle Bevölkerungsschichten am Wohlstand der Region Hannover teilhaben dürfen.

Stärkung ehrenamtlich engagierter Bürger

Bürgerschaftliches Engagement ist der Grundbaustein für das gesellschaftliche und soziale Miteinander bei uns. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen sowie die gesteigerte gesellschaftliche Anerkennung engagierter Bürger stärken deutlich das Ehrenamt.

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Umwelt

Sorgsames und nachhaltiges Handeln sichert die Lebensqualität künftiger Generationen

Eine gesunde Umwelt ist kein Selbstzweck, sondern sie sichert und verbessert nachhaltig die Symbiose zwischen Natur-, Lebens- und Wirtschaftsräumen für die Menschen künftiger Generationen.

Erneuerbare Energien: Flächendeckende Versorgung bis 2030

Die Energieversorgung mittelfristig bis 2030 durch Energieeffizienz, Energieeinsparung und den Einsatz erneuerbarer Energien zu 100 Prozent für den gesamten Strombedarf, zu 75 Prozent für den Wärmebedarf und zu 50 Prozent für das Verkehrsaufkommen sowie langfristig bis 2050 zu 100 Prozent für Wärme und Verkehr umzustellen, sind die mittel- und langfristig gesteckten Ziele der FREIE WÄHLER-Umweltpolitik. Schließlich gehen fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Erdgas in absehbarer Zeit zur Neige. Die offensive Förderung regenerativer Energien als Sofortmaßnahme indes garantiert eine autarke Versorgung, schützt das Klima und kurbelt nachhaltig die regionale Wirtschaft an.

Grüne Gentechnik: Ziel ist der Verzicht

Genveränderte Lebens-, Saat- und Futtermittel: Darauf müssen wir verzichten! Denn die Risiken der Grünen Gentechnik sind noch weitgehend unerforscht.

Artenvielfalt sichern und Kulturlandschaft wahren

Die noch vorhandene, aber zunehmend bedrohte Biodiversität gilt es zu erhalten. Der Schutz der Arten- und Sortenvielfalt in unterschiedlichen Lebensräumen sichert das biologische Gleichgewicht sowie die Lebensgrundlage der Bürger. Die FREIEN WÄHLER setzen auf eine ausgewogene, sanfte Weiterentwicklung unserer prägenden Kulturlandschaft.


Gesundheit der Bürger schützen, Schadstoffe minimieren

Nur die Reduzierung der Schadstoffe in Boden, Wasser und Luft schützt nachhaltig die Gesundheit der Bürger. Werden Mobilfunk- und Digitalfunksendeanlagen geplant, müssen die Bürger und Kommunen aktiv miteingebunden werden. Die Strahlenbelastung ist möglichst gering zu halten! Auch die Verantwortung für die Daseinsvorsorge - von der Trinkwasserversorgung bis zur Abfallwirtschaft - muss bei den Kommunen und somit in der Entscheidungshoheit der Bürger bleiben.

Nachhaltiger Umgang mit dem Flächenverbrauch

Flächenverbrauch und Flächeninanspruchnahme für Verkehrs- und Siedlungsentwicklung sollen reduziert werden, um auch den nachfolgenden Generationen noch genügend Planungsspielraum zu erhalten. Dabei sind immer die Interessen der Kommunen zu berücksichtigen. Maßnahmen und Förderungen zur Revitalisierung von Innenstädten und zur Renaturierung von Industrie- und Gewerbebrachen sollen Vorrang haben. Bei Projekten mit großflächiger Naturzerstörung ist auf die Betroffenheit und den Willen der Bürger besonders Rücksicht zu nehmen. Gleiches gilt bei der Ausweisung von großflächigen Schutzgebieten wie zum Beispiel dem Nationalpark Steigerwald. Auch hier müssen die Bürger maßgeblich beteiligt werden.

Umweltbildung als Bestandteil nachhaltiger Entwicklung

Der verantwortungsbewusste Umgang eines jeden Bürgers mit Umwelt und Energie setzt das Verständnis für positive Veränderungen an Teilen des Ganzen voraus. Daher muss eine praxisorientierte Umweltbildung neben der Schule auch an den bayerischen Umweltstationen stattfinden. Deren Bestand ist flächendeckend und personell langfristig sicherzustellen.

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FREIE WÄHLER Region Hannover